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Serotoninsyndrom

05-01-2015

Serotonin ist verantwortlich für das Gefühl von Glück. Gewisse Stoffe, wie MDMA und verschiedene rezeptpflichtige Medikamente, beeinflussen den Serotonin-Stoffwechsel im Gehirn. Sie machen einen glücklicher. Das ist ja nicht schlecht, könnte man sagen. Trotzdem kann ein Überschuss an Serotonin gefährlich sein.

MDMA erhöht die Konzentration dieser „glücklich-machenden Substanz“ im Gehirn radikal. Dadurch wird ein euphorisches Gefühl eingeleitet, das einige Stunden andauern kann. Viele Leute glauben, dass es jegliche andere Glücksgefühle übertrifft, weshalb MDMA dermassen beliebt ist.

MDMA bewirkt nicht nur den Austoss von grossen Mengen Serotonin von den Gehirnzellen, es blockiert ausserdem die Wiederaufnahme dieses Neurotransmitters. Deshalb ist eine hohe Konzentration von Serotonin im Gehirn vorübergehend erhältlich.

Symptome

Normalerweise geht alles gut, allerdings kann der Ausstoss von grossen Mengen Serotonin auch gefährlich sein. Dies wird Serotoninsyndrom genannt. In diesem Fall ist die Konzentration von Serotonin im Gehirn so hoch, dass die Serotonin-Rezeptoren überladen werden. Dies führt zu einer Reihe von Symptomen, wie Schwitzen, vergrösserte Pupillen, Schüttelfrost, rapider Herzschlag und schnelle Atmung.

Bis zu einem gewissen Grad sind diese Symptome unter Menschen, die MDMA einnehmen, normal, wenn sich diese jedoch zu Fieber, Ruhelosigkeit, Aufregung, Angstgefühlen, Verwirrung, Muskelsteife und Krämpfen in den Armen und Beinen entwickeln, ist es wichtig die Person so schnell wie möglich in die Notaufnahme zu bringen oder die Rettung zu rufen. Schlimme Symptome können zu Koma und sogar zum Tod führen.

Nicht kombinieren

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Du das Serotoninsyndrom bei einer normalen Dosis MDMA entwickelst. Dennoch kann sich das Blatt wenden, falls Du gewisse Substanzen mit MDMA kombinierst. Manche Medikamente, wie gewisse Antidepressiva, können den Serotoningehalt zusätzlich erhöhen. Speziell MAO-Hemmer und Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer sind in Kombination mit MDMA lebensgefährlich.

Wenn Du rezeptpflichtige Antidepressiva einnimmst, solltest Du die Finger von MDMA lassen. Ausserdem enthält die psychedelische Kräutermischung Ayahuasca MAO-Hemmer. Das kombinieren von Ayahuasca mit MDMA ist deshalb genauso lebensgefährlich.

5-HTP und L-Tryptophan

Man könnte meinen, es sei schlau die Aminosäuren 5-HTP und L-Tryptophan einzunehmen, während man auf MDMA ist, da es sich bei ihnen um Nährstoffe handelt, die der Köper braucht, um Serotonin zu produzieren.

Wenn man diese Aminosäuren zusammen mit MDMA einnimmt, kann der Serotoningehalt noch weiter erhöht werden, wodurch das Risiko eines Serotoninsyndroms sich vergössert. Deshalb ist es besser diese Aminosäuren am Tag nach der Einnahme von MDMA zu sich zu nehmen. Auf diese Weise passt sich der Serotoninhaushalt schnell wieder der Normalität an.

Schlecht drauf?

Leider produziert der Körper neues Serotonin nicht einfach. Darum kann es nach der Einnahme von MDMA zu einem Mangel von diesem Glücksstoff und dadurch zu einem emotionalen Loch kommen. Vor allem wenn MDMA oft und in grösseren Mengen eingenommen wird, kann es zu Depressionen führen. Deshalb wird dringlichst davon abgeraten MDMA öfter als einmal innerhalb von sechs Wochen einzunehmen.



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