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5 Trips die dir niemand nehmen kann

16-11-2017

Ob man es nun für angemessen hält oder nicht: die Einnahme von Freizeitdrogen geht einher mit einer bestimmten Gesetzgebung. Niemand weiss, welche Drogen in Zukunft noch auf der roten Liste landen werden. Es gibt allerdings einen kleinen Trost: es gibt durchaus Drogen, die sie dir nicht wegnehmen können!

I-Doser

Millionen von Menschen schwören darauf: die binaurale Dosis von I-Doser. Der Hersteller macht Software, die mittels hohen und tiefen Geräuschwellen eine bestimmte Stimmung oder Erfahrung stimulieren kann. Die Produkte können daher zum Entspannen oder Meditieren verwendet werden, doch es gibt auch eine Dosis, deren Wirkung jene von Marihuana nachahmt. Das Phänomen der binauralen Frequenzen, wodurch der I-Doser seine Wirkung entfaltet, entsteht allerdings ausschliesslich beim Gebrauch von Kopfhörern.

Muskatnuss

Knapp bei Kasse? In deinem Küchenschrank hast Du vielleicht noch etwas Interessantes liegen. Eine kräftige Dosis Muskatnuss kann einen schwebenden Rausch, oder gar Halluzinationen, erzeugen. Man kann das Gewürz fein geraspelt einnehmen (zum Beispiel mit einem Glas Wasser), oder schnupfen. Aber sei auf der Hut: die Nuss kann mitunter Schwindelgefühl, Übelkeit und Panikattacken verursachen. Abgesehen davon dauert es auch einige Zeit, bevor etwas passiert. Danach ist es allerdings möglich, dass Du mehr als einen Tag neben dir stehst! Nimm dir also schon mal einen Tag frei.

WARNUNG: Muskatnuss enthält MAO-Hemmer, was bedeutet, dass es sich schlecht mit gewöhnlichen Nahrungsmitteln kombinieren lässt, es kann einem davon schwindlig und übel werden und bei einer Überdosis kann man in eine Psychose verfallen. Und zu guter Letzt bekommt man einen ziemlichen Kater davon!

Schwitzhüttenzeremonie

Eine Schwitzhüttenzeremonie ist ein jahrhundertealtes schamanistisches Reinigungsritual in einer bedeckten Hütte, mit glühenden Steinen. Ein bisschen so wie eine Sauna, aber viel heftiger und spiritueller. In der Hütte führt dich ein Begleiter zu Visionen und Transformation. Abgesehen davon, dass die Zeremonie einen interessanten Trip bietet, kann sie dir helfen, Erfahrungen zu verarbeiten und als wiedergeborener Mensch aus der Hütte zu kriechen.

Bananenschalen

Sollten wir The Anarchist Cook Book Glauben schenken, liegen die psychedelischen Mittel auch bei dir in der Obstschale. Angeblich beinhalten Bananen eine kleine Menge von Bananadinen, ein leicht psychedelischer Stoff, dessen Wirkung kurz anhält. Es ist allerdings wirklich ein Getue, um auf diese Art high zu werden: man muss eine grosse Menge an Bananen schälen, schaben, kochen, trocknen und so weiter, um letztendlich ein rauchbares Pulver zu bekommen. Manche behaupten auch, dass die vermeintliche Wirkung ein Schwindel ist. Aber zumindest: Bananen sind so legal wie man nur sein kann.

Holotropisch atmen

Sollten selbst die Bananen auf der roten Liste landen, hast Du immer noch dich selbst. Ist es nicht ein wundervoller Gedanke, dass verschiedenste bewusstseinserweiternde Quellen in unserem eigenen Körper versteckt liegen? Du kannst zum Beispiel Meditation, Hypnose oder Klarträumen lernen. Auch durch die Technik des holotropischen Atmens können wir erstaunlicher Weise einen anderen Bewusstseinszustand erreichen. Diese Art des Atmens wurde – möglicherweise nicht ganz zufällig – in den siebziger Jahren entwickelt. Von einem der ersten Wissenschaftler, der sich mit der LSD-Therapie beschäftigte: Stanislav Grof.

Autorin: Sara de Waal



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