BlogHier ist Changa – Die Evolution von DMT
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Hier ist Changa – Die Evolution von DMT

12-01-2017

Manche nennen es die „Evolution von DMT“, andere meinen es sei rauchbares ayahuasca. Changa ist ein relativ neues Phänomen in der psychedelischen Szene. Die Forscherin und Changa-Expertin Giorgia Gaia erklärt.

Was ist Changa?

Viele Leute glauben, dass es selbst eine Pflanze ist, das stimmt aber nicht. Es handelt sich um eine Rauchmischung, die aus einer Vielzahl verschiedener Kräutern besteht. Die einzigartige Mischung hängt von der Person ab, die diese zusammenstellt. Die Basis ist immer ein DMT-Extrakt einer natürliche Quelle (wie Chacruna) und zumindest ein Kraut, das als MAO-Hemmer fungiert (often Banisteropsis Caapi). Letztendlich handelt es sich um einen kreativen Prozess, es ist Alchemie für zu Hause.

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Was ist der Unterschied zum Rauchen von reinem DMT?

Ich persönlich glaube, dass DMT unheimlicher und schockierender ist. Noch bevor man Zeit hat den Rauch auszuatmen, befindet man sich bereits in einer anderen Dimension. Changa fängt sanfter an zu wirken und die Erfahrung dauert länger an: 10-12 Minuten anstatt 5. Changa ist natürlich: Man kann mit den Pflanzengeistern kommunizieren. Manche Leute verwenden es sogar (bei niedriger Dosierung), um Angstgefühle zu behandeln. Reines DMT ist nicht umgänglich. Es ist schwierig zu rauchen und man muss beim Abmessen sehr vorsichtig sein. Changa ist praktischer und man kann es rauchen, ohne eilen zu müssen. Nimm einfach ein paar Züge von einem Joint und fühle dich danach entspannt. Ausserdem ist es gefährlich mit weissen Kristallen im Gepäck zu reisen, Changa sieht aus wie die meisten Kräutertees…

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Kannst Du uns etwas über deine eindrucksvollste Erfahrung mit Changa erzählen?

Das war auf einem Dancefloor von Ozora (ein psychedelisches Festival in Ungarn, A.d.Ü.) bei Tageslicht. Ich nahm die Pfeife und setzte mich nieder. Ich konnte die Leute gut sehen: es waren die gleichen, sie bekamen jedoch andere Formen. Sie hatten die Ästhetik eines Stammes aus dem Amazonas, jedoch in einer sehr entwickelten Art. Sie trugen Metall um ihre Köpfe, futuristische Frisuren und Tätowierungen auf ihren Gesichtern. Sie waren sehr kultiviert angezogen und sahen alle unterschiedlich aus. Von dieser Erfahrung ausgehend verstand ich die Linearität der Zeit als Illusion: Ich sah sie sich nach vorne und nach hinten bewegen. Manchmal langsam, manchmal schnell, als ob man eine altmodische Audio-Kassette abspielen würde. Ich warf einen Blick in eine andere Zeitachse. Ich glaube man kann diese wechseln, man kann sich andere Dimensionen ansehen und andere Evolutionen der Menschheit.

Photo by @luke_brown_spectraleyes

Ist Changa etwas „Neues“?

Es ist sicherlich eine neues kulturelles Phänomen, das hauptsächlich in der Psytrance Szene verwendet wird. Vor allem in Australien ist es sehr beliebt. Dennoch weiss die Menschheit bereits seit Ewigkeiten über die Mischung von DMT und MAO-Hemmern Bescheid. Es gab ganz einfach noch keinen speziellen Namen dafür.

Wie raucht man Changa am Besten?

Es gibt keine richtige Methode, es hängt davon ab was man erreichen will. Wenn Du ein Durchbruchserlebnis haben oder anders-dimensionale Wesen sehen willst, verwende dann eine Bong. Du musst viel auf einmal inhalieren. Wenn Du komplett abschalten willst, wie beispielsweise auf dem Dancefloor oder mit Freunden, ist eine Pfeife optimal. Sie hat eine mildere Wirkung. Ein Joint kann einfach mit anderen geteilt werden, er gibt deinem Gemütszustand einen Schub. Du hast zwar vielleicht keine Visionen, aber Du wirst ziemlich sicher eine Öffnung des Herzens erfahren: ein warmes Gefühl in der Brust.

Was ist dein Lieblingsrezept für Changa?

Ich bevorzuge ein DMT-Extrakt aus Acacia acuminata, da es das einzige ist, das mir scharfe Visionen bei offenen Augen gibt. Die Wirkung ist eher beruhigender als beispielsweise Mimosa. Als Grundlage nehme ich immer Wollkraut (Verbascum thapsus). Ausserdem füge ich gerne ein Caapi-Extrakt hinzu, zumindest 10x, das ich zuvor nach den 28 Tagen eines Mondzyklus vorbereite. Ich liebe ausserdem Extrakte von gut riechenden Kräutern wie Lavendel oder Zitronengras in meiner Mischung. Als Abschluss füge ich etwas Blaue Lotus für die Farbe und eine beruhigende Wirkung hinzu. Dieses Rezept kann sich von Zeit zu Zeit ändern, es ist ein laufender kreativer Prozess.

Und ein ritueller?

Stimmt, manche Changa Alchemisten arbeiten mit komplizierten esoterischen oder magischen Ritualen. Ich habe es selbst ausprobiert und ich folge gerne dem Mondzyklus bei der Herstellung meiner Extrakte. Ich bevorzuge ausserdem natürliche Extraktionsmethoden. Man muss nicht unbedingt Alkohol oder Äthanol verwenden, Zitrone oder Essig funktionieren genauso gut. Man kann sogar ein Extrakt der Syrischen Steppenraute mit Wasser herstellen. Es ist vor allem wichtig, dass die Leute, die diese Pflanzen einnehmen, dies verantwortungsvoll tun. Vor allem in Australien sind die Acacia Bäume vom Aussterben bedroht. Die älteren Bäume enthalten das meiste DMT und zur Zeit werden sie unverantwortlich geerntet. Es wäre gut, wenn alle Changa Alchemisten ihre eigenen Pflanzen züchten würden.

Willst Du mehr wissen? Lies dann unseren brandneuen Enzyklopädie-Eintrag über Changa! Giorgia Gaias Studie zu Changa findest Du hier.

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Autorin: Judith



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