BlogDokumentationen und Filme über Psychonauten
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Dokumentationen und Filme über Psychonauten

08-08-2014

Nur Schrott im Fernsehen heute Abend? Wir wollen dir dabei helfen, einen angenehmen Sommerabend zu haben, indem wir dir vier Dinge empfehlen, die jeder Psychonaut gesehen haben sollte.

Dokus
Die allgemeine Öffentlichkeit wird langsam mit der medizinischen Anwendung von Cannabis bekannt. Die eher dicke Haut aus Vorurteilen und Ignoranz wird langsam dünner. Dadurch werden andere „Drogen“ in ein anderes Licht gerückt. Auch Dokumentarfilmer gehen diesen Themen aktiv nach.

DMT: The Spirit Molecule (2010) ist eine aussergewöhnliche Doku. Eine Rekonstruktion der wissenschaftlichen Forschung zu DMT von Rick Strassman. Die Interviews mit einigen der 60 Teilnehmer des Experiments stellen Tripberichte dar, die niemand so schnell vergessen wird, und werden in der Doku mit grossartigen Visuals unterlegt. Ein kleiner Hinweis: Für jemanden der noch nie getrippt ist, wird es nicht unbedingt durchschaubarer.

Deshalb glauben wird, dass Neurons to Nirvana (2013) die interessantere Wahl sein kann. Diese Doku hat einen etwas breiteren Zugang. Es werden nicht nur traditionelle Substanzen, wie (Ayahuasca und Meskalin) behandelt, sondern auch künstliche, wie (LSD und MDMA), ohne dabei die politischen und soziologischen Hintergründe zu vergessen.

Filme
Willst Du dich zu einem guten Film entspannen? Es gibt ausreichend Filme zum Thema Drogen. Leider bestätigen die meisten lediglich die schon bestehenden Vorurteile. Hollywood glaubt leider nicht an die Existenz von klugen und verantwortungsvollen Konsumenten.

Eine seltene und ausgezeichnete Ausnahme von dieser Regel ist Taking Woodstock (2009). Der Trailer ist randvoll gefüllt mit Spoilern, deshalb verlinken wir ihn nicht. Dieser sehr entspannende Film spielt in den Siebzigern. Die Hauptfigur ist der charmante Junge von nebenan, Elliot. Er organisiert das jährliche Gedicht- und Musikfestival. Jedes Jahr kommt eine Handvoll Besucher aus dem Dorf, dieses Jahr ist das anders...

Etwas grober geht es bei Blueberry (2004) zu. Dieser Italo-Western basiert auf dem Comicroman über den Cowboy Blueberry. Die Fans dieses Comics sind nicht wirklich begeistert. Der Held konsumiert regelmässig Meskalin, etwas das er im Comicroman nicht getan hat.

Allerdings tut er das im Film sehr wohl und deshalb ist er für uns Psychonauten interessant. Der Regisseur schlug diese Richtung ein, da der Zeichner des Comics, Jean Giraud, regelmässig auf der Suche nach neuen psychedelischen Erfahrungen war. Ausserdem ist der Regisseur, Jan Kounen, selbst psychotropischen Pflanzen nicht fremd. Die Szenen, in denen Blueberry trippt sind unserer Meinung nach sehr realistisch.

Empfehlungen bitte!
Manchmal finden wir uns auch selbst auf der Couch wieder. Wenn Du Filmempfehlungen für Azarius hast, teile uns diese bitte in den Kommentaren mit!


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