BlogSpanische Stadt beginnt mit Cannabisanbau um Schulden zu tilgen
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Spanische Stadt beginnt mit Cannabisanbau um Schulden zu tilgen

07-03-2012

Mit einer Arbeitslosenrate die zur Zeit bei 23 Prozent liegt, befindet sich Spanien in wirtschaftlich schweren Zeiten. In einem Versuch das Blatt auf einer lokalen Ebene zu wenden, hat die Verwaltung der Stadt Rasquera in Katalonien, dafür gestimmt, mit der Cannabiskultivierung für private Cannabisclubs in Barcelona zu beginnen.

Im Rathaus wurde positiv über einen lukrativen Vertrag mit einer Cannabisassoziation aus Barcelona abgestimmt, um Marihuana für die 5000 Mitglieder anzubauen. Somit ist es der Assoziation erlaubt auf einem sieben Hektar grossen Stück Land – das entspricht ungefähr 7 Fussballfeldern - der Gemeinde anzubauen. "Es ist eine Chance um Geld in die Kasse zu bringen und Arbeitsplätze zu schaffen", erklärt Bürgermeister Bernat Pellisa von der Katalanischen Republikanischen Linkspartei.

Das Projekt wird 40 Arbeitsplätze schaffen und soll 1,33 Millionen Euro über die nächsten zwei Jahre generieren.

Der private Gebrauch und die Kultivierung von Cannabis ist legal in Spanien. In den letzten zwei Jahren, sind hunderte so genannte „Cannabis Social Clubs“ im ganzen Land entstanden. Cannabis Social Clubs sind Vereinslokale in denen registrierte Mitglieder Cannabis kaufen (und konsumieren) können.

Während die Gegner des Projekts sagen, dass es „an den Rand der Legalität geht”, meint der Bürgermeister Bernat Pallisa, dass das Projekt vom Grossteil der Bevölkerung unterstützt wird und er fühle sich weiters als „Pionier auf europäischem Level”.

Zur Zeit gibt es legale Cannabis Social Clubs in Spanien und Belgien. Die ENCOD Organisation bietet nützliche Informationen zu Cannabis Clubs, mit u.a. einer Anleitung zum Gründen eines solchen Clubs und einem Verhaltenskodex für europäische Cannabis Social Clubs.


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