BlogBritische Regierung entscheidet sich gegen wissenschaftliche Ratschläge zur Drogenpolitik
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Britische Regierung entscheidet sich gegen wissenschaftliche Ratschläge zur Drogenpolitik

07-12-2010

Die britische Regierung plant die erforderliche wissenschaftliche Beratung, vor dem Einführen von Drogen realtierten Gesetzen, abzuschaffen. Wie im Misuse of Drugs Act von 1971 erwähnt, ist es erforderlich, dass das Advisory Council for the Misuse of Drugs aus mindestens sechs Wissenschaftlern und einem Medikamentexperten bestehen muss.

Die letzte Woche eingetretene Polizeireform jedoch macht die Erforderung von wissenschaflicher Einschätzung obsolet. Wen soll es den kümmern, was die Wissenschaftler zu Drogen zu sagen haben?

Die vorgeschlagenen Änderungen im Drug Advisory Council wurden heftig kritisiert. Der Neurowissenschaftsprofessor Colin Blakemore sagte, dass die "Verschrottung" der gesetzlichen Anforderung falsch war und drängte die Minister dazu die wissenschaftliche Beratung dennoch anzuhören, auch wenn es unbequem sei.

Prof. Blakemore sagte in der BBC Radio 4 Sendung Today: "Man sieht gut, warum Fakten und Ratschläge unbequem sein könnten für einen Minister, der nur Vertrauen in sein eigenes Urteil hat.

Aber, wie (US-Präsident) Barack Obama auch kurz vor seiner seiner Amtseinführung sagte:" Wir sollten auf die Wissenschaftler hören, selbst wenn das, was sie sagen, unbequem sein kann. "

In einer Reaktion, meinte der ehemalige Drogenberater der Regierung David Nutt, dass "die Regierung nicht logisch zum Thema Drogen denken kann".


Lies hier mehr: Government proposes to scrap need for scientific advice on drugs policy


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