BlogStreit um Freigabe von Marihuana zwecks Forschungszwecken
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Streit um Freigabe von Marihuana zwecks Forschungszwecken

16-02-2007

MAPS (Multidisziplinäre Assoziation für Psychodelische Studien) und AnwältInnen die den medizinischen Gebrauch von Marihuana vertreten, haben diese Woche einen großen Sieg gegen die föderale Regierung gewonnen. Eine von MAPS gesponserte Klasse zur Untersuchung von Marihuana - Amherst soll an der Universität von Massachussetts- Amherst unter der Leitung von Professor Lyle Craker die 65 jahre andauernde Monopolstellung des Staates über Untersuchungen von Cannabis und seinen Wirkungen endlich brechen.
NutznießerInnen werden vor allem PatientInnen mit langen, schmerzhaften Krankheiten sein.
Die momentane Versorgung von Marihuana zwecks der Studienzwecke ist, folgens der administrativen Richterin Mary Ellen Bitter, nicht adäquat.

Der Umfang des bisher genehmigten Anbaues (12 a) erfüllt bei weitem nicht die Quantität oder Qualität, die von der Wissenschaft benötigt werden. Bittner ging auf diese Kritik nicht weiters ein, räumte jedoch ein, dass sehr das System der Produktion und Verteilung fehlerhaft sei. „Wettbewerb in der Produktion von Marihuana für wissenschhaftliche Zwecke sei falsch,“ stellt Bittner fest.

Weiters, so Bittner, wäre ein zusäzliches Angebot an Marihuana im öffentlichen Interesse.
Die DEA ist nicht verpflichtet Bittners 88 Seiten langen Meinungsschrift Folge zu leisten und die restriktive Drogenpolitik der Buschregierung macht es unwahrscheinlich, dass die Cannabisanbaugesetze geändert werden. Momentan können beide Parteien mehr Information einliefern, bevor die DEA- AdministratorInnen ihr Urteil sprechen.

'Wir könnten noch Monate von einer endgültigen Entscheidung entfernt sein', sagt der DEA-Sprecher Garrison Courtney am Dienstag. “Offensichtlich, dass wir die Meinung der Richterin berücksichtigen werden' Der Beschluss hallt in den Laboratorien und den Köpfen der BerfürwörterInnen der individuellen Gedanken und Handlungsfreiheit.
'Der Beschluß ist ein wichtiger Schritt in Richtung Freigebung des Verkaufes von Marihuana in Apotheken. So können Marihuanapatientinnen ihre Medizin in der Apotheke, wie alle anderen auch erhalten,' sagt Allan Hopper, ein Staatsanwalt von der Civil Libertarian Union.

Die letzte diese Woche, veröffentlichte Untersuchung bestätigt, dass Marihuana von AIDS- Patientinnen schmerzlindernder als herkömmliche Schmerzmittel empfunden wird. In einer 5 Tagesstudie konnten 3 Marihuanazigaretten pro Tag rauchen. Mehr als die Hälfte konnten eine bedeutenten Scmerznachlass spüren.

Nur ein Viertelder TeilnehmerInnen einer Placebo- Kontrollgruppe ( bekamen Marihuana, von dem die psychoaktiven Inhaltsstoffe entfernt wurden, sprach von einer Linderung der Schmerzen.
Das weisse Haus bezeichnet diesen Test als flau, da von den gesundheitsschädlichen Effektes des Raucens an sich keine Rede ist..
Auch andere DoktorInnen und AnwältInnen sagen, dass die heutigen Errungeschaften der Forschung genug Beweise gefunden haben, um zu beweisen, dass die Klassifikation der DEA “Marihuana habe keinen medizinischen Nutzen' nicht mehr haltbar ist.
'Das sollte den Kongress endlich aufwecken, Hearings über den therapeutischen Gebrauch von Cannabis abzuhalten und weitere Untersuchungen zu unterstützen,' erklärt BarbaraT. Roberts, formale Mitarbeiterin im weissen Haus (Büro für Nationale Drogenkontrollpolitik), die sich nun für einen sicherern Zugang zu Marihuana bei Therapien und Forschung einsetzt.

Zahlreiche anedoktenhafte Berichte erzählen davon, wie Marihuana helfen kann Schmerzen, Schwindelkeit, muskuläre Spasmen, die oft als Begleiterscheinung von Krebs oder multipler Sklerose aufscheinen, zu lindern. Aber wenige gut kontrollierte Studien konnten das bestätigen. Die letzte Untersuchung wurde von der Buschadministration als “Deckmantel' bezeichnet, was die ablehnende Haltung der Regierung zu Crackers Untersuchungen deutlich macht.

Quellen:
MAPS
Washington Post
Mercury News


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